Nachlese zum 08.08.2018 und zum 12.08.2019.

Biologisch konserviert,
ist es dieses allenfalls gut gemeinte Geschenk.

Nun knapp vier Wochen nach dem Beschenktwerden kommt das innere Gefuehl welches schon einige Zeit andauert nun verbal zum Vorschein:

‚Eher Lebende Tote Blumen‘ oder doch ‚Gaenzlich Tote Blumen‘.

Sind es huebsch anzusehende Zobies?

Jedenfalls ein moderner Zeitgenosse, ein seelen- und liebloser, der diese Konservierungsidee gebar und zielstrebig in diese „biologische Erfindung“ umsetzte – Geld lukrieren war vermutlich die Triebfeder fuer dieses ziemlich grausige Vorhaben.

Nun wissen wir nicht, sollen wir dieses beinahe ewig haltende  Blumengeschenk einfach stehen lassen und es bis zu seinem garantierten Ende „leben“ lassen – wie empfohlen ohne Wassergabe und Sonnenzufuhr –  und staunen was eine „biologisch Konservierung“ alles moeglich macht, also abzuwarten wann es diesen Blueten und Blaettern irgendwann doch zu viel wird dieses „biologische“ Dasein.

Oder soll man sich eher aufraffen um dieses eher „seelenlose Zeugs“ vorzeitig zu entsorgen. Aber wie und wo.

‚Biologisch konserviert‘ spraeche eigentlich dafuer, es einer Kompostierung zuzufuehren.

Andererseits, nachdem diese armen, aber nun noch „absolut frisch“ aussehenden Blueten 2 Jahre bzw. mindestens 720 Tage dieses Dasein aushalten sollen, sind sie eher dem Restmuell zuzuordnen.

Ach ja,
man weiß ja nicht sicher, starben diese Pflanzenteile bei der Ernte, oder folglich im Zuge der Konservierung –
– oder bekommen sie trotzdem noch mit, dass sie eher lebend entsorgt wurden, diese „biologischen“ Wunderblumen?!

PS:
Schnittblumen in einer Vase sind aus meiner Sicht auch keine Loesung, weil ebenfalls wehrlose Pflanzen tagelang geschunden werden, bis sie trotz Wasserzugabe endlich traurig verwelken.
Erneut etabliert sich die Frage im Kopf, sollen eventuell mit Pflanzenschutzmittel behaftete Schnittblumen letztendlich kompostiert werden?

Biologie ist interessant (und leider vielseitig biegsam definierbar)

Nun, am 12. August 2019, 1 J. 5d nachdem dieses huebsche  Blumengeschenk uebernommen wurde, unterlagen nur die Rosenblueten einer gravierenden Farbveraenderung – gemaeß Vorgabe des Herstellers – ohne direkte Sonneneinstrahlung und ohne jegliche Wasserzugabe.

Solange keine vernichtenden Erscheinungen auftreten, kann man’s ja noch stehen lassen und betrachten.